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INR

Fingerbeere statt Armvene - größere Sicherheit für Patienten
Mehr als 500 000 Menschen werden in Deutschland dauerhaft mit oralen Antikoagulantien, sog. Vitamin -K- Antagonisten, behandelt. Es sind Patienten, die mechanische Herzklappen tragen, chronisches Vorhofflimmern haben, unter Herzinsuffizienz leiden oder schon
mehrere venöse Thromboembolien erlitten haben.
Die Wirkung der oralen Antikoagulantien muß im Patientenblut ständig und genau kontrolliert werden, denn bei zu starker Hemmung besteht Blutungsgefahr, bei zu geringer Hemmung Thromboemboliegefahr durch die bestehende Grunderkrankung.

Die Krankenkassen übernehmen die Kosten für das Gerät und krankenkassenspezifisch Teil- oder Gesamtkosten für die 6 bis 8- stündige Patientenschulung, die mit einem Zertifikat abgeschlossen wird und Voraussetzung für die Selbstkontrolle ist. Höheres Alter ist kein Hindernis!

Anmeldung und Informationen erhalten Sie immer telefonisch jederzeit bei der schulenden Ärztin unter (038356) 286.


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